In den Untermenüs finden Sie die Institutionen, die als Konsortialmitglieder oder als Pilot-Schulen an schoolroam mitwirken.

In den Untermenüs finden Sie die Institutionen, die als Konsortialmitglieder oder als Pilot-Schulen an schoolroam mitwirken.

schoolroam ist eine Lösung für die einheitliche Anmeldung an schulischen WLANs – unabhängig von der Hardware für alle Lehrkräfte an allen Schulen.
schoolroam funktioniert als Hierarchiestruktur mit zwei Ebenen:

Erste Ebene: hier ist der Master-Node, der die Nutzer*innendatenbank verwaltet. Diese speist sich aus den Nutzer*innendatenbanken der beteiligten Institutionen. Jede Institution verwaltet seine Nutzer*innen selbst und gibt die Nutzer*innendatenbank mit ihren Nutzer*innen als Kopie an den Master-Node weiter.
Zweite Ebene: Auf dieser Ebene befinden sich die einzelnen Einrichtungen, die sich an schoolroam beteiligen wollen. Hier werden die Nutzer*innen der Einrichtung angelegt und verwaltet.
Die Nutzer*innen können sich auf der zweiten Ebene in ihrer Einrichtung (z.B. Schule) mit ihrer Kennung am WLAN der Heimateinrichtung anmelden. Der schuleigene Radius-Server authentifiziert die eigenen Nutzer.
Wechselt nun eine Nutzer*in von der Heimateinrichtung zu einer fremden Einrichtung, die ebenfalls an schoolroam teilnimmt, und möchte sie dort das schulische WLAN benutzen, so versucht in einem ersten Schritt der fremdschuleigene Radiusserver diese Nutzer*in in seinem Verzeichnis ausfindig zu machen und dann zu authentifizieren. Beim ersten Mal findet der Radius die Nutzer*in nicht und fragt deshalb beim Master-Node nach, ob die Kennung der Nutzer*in an irgendeiner anderen an schoolroam teilnehmenden Einrichtung als Nutzer*in eingetragen ist. Im positiven Antwortfall sendet der Master-Node das OK („die Nutzer*in ist an einer anderen Einrichtung Teilnehmerin bei schoolroam„) und damit lässt der Radius der Fremdschule die Nutzer*in ins WLAN.
schoolroam ist komplett OpenSource-basiert. Bewährte, sichere, DSGVO-konforme Software, die nach der Installation und Konfiguration keine Kosten mehr verursacht.
Der Master-Node ist ein virtueller oder physikalischer Server mit fester IP-Adresse, der die Datenbank betreut, die die Nutzer*innen-Credentials der teilnehmenden Einrichtungen verwaltet. Mit diesem Server gleichen die in den einzelnen Einrichtungen stehenden Radiusserver ihre Daten ab. Der Master-Node-Radius baut VPN-Tunnel auf, vergibt und überprüft Zertifikate und stellt das technische Rückgrat der schoolroam-Infrastruktur dar.
Die Einrichtungen betreiben ebenfalls je einen virtuellen oder physikalischen Radiusserver, sie brauchen ein Zertifikat und natürlich einen Zugang zum Internet (via Tunnel zum Master-Node).
Ein charmanter Punkt an der ganzen Sache ist die Unabhängigkeit von proprietären Authentifizierungslösungen, die mit der Verwendung von schoolroam erreicht werden kann. Und nicht nur das: Die bestehende WLAN-Infrastruktur kann vollständig weiter genutzt werden. Das zusätzliche Aussenden der schoolroam-SSID stellt einen Mehrwert dar. Es funktioniert mit jeglicher Hardware.
Die Kosten für die Radiusserver auf Schulebene halten sich in Grenzen und liegen je nach Ausgestaltung (virtuell oder physikalisch, etc.) bei weniger als 500€. Die Finanzierung würde von jeder Schule bzw. deren Schulaufwandsträger gewährleistet und als einmaliger Posten im Schulaufwand abgerechnet. Der Betrieb des Master-Node an zentraler Stelle könnte an einem der KM-Rechenzentren in Bayern auf einer bereits bestehenden Server-Instanz angesiedelt werden.
Jede Lehrkraft einer teilnehmenden Schule kann ohne großen Aufwand auch an einer anderen Schule als der Heimatschule das WLAN nutzen. Und – wenn richtig konfiguriert und von den Schulen gewünscht – natürlich alle Dienste, die von der Schule angeboten werden, z.B. Netzwerkdrucker.
Vorteile bei der Nutzung von schoolroam
schoolroam läuft seit 2020 an der Adolf-Kolping-Berufsschule in München.

Hier wird zur Zeit auch der Master-Node gehostet (Erste Ebene). Anleitungen für die Einrichtung der Radius-Server in Schulen sind in Arbeit. Schulen, die mitmachen wollen, können sich bei schoolroam melden.
Einfach zu beantworten: Der DFN e.V. in Berlin sitzt als Gatekeeper vor der Teilnahme von eduroam. eduroam gibt es meist nur in Verbindung mit zahlreichen Diensten des DFN, die Schule nicht unbedingt benötigen. Die Kosten für die Teilnahme einer Schule an eduroam sind sehr hoch. Deshalb wäre schoolroam eine gute Idee: Eine einfache Authentifizierungslösung ohne weitere Dienste. Ohne weitere Kosten.

Hört sich das nicht gut an?
So oder ähnlich könnten die Schlagzeilen lauten, wenn schoolroam als einheitliche Anmeldung an schulischen WLANs in der Fläche benutzt wird. Als politische Entscheider*in können Sie Ihren Beitrag dazu leisten. Technisch setzt schoolroam auf bewährten, erprobten, sicheren und DSGVO-konformen OpenSource-Werkzeugen auf. Universitäten und Fachhochschulen benutzen diese schon lange erfolgreich.
Die Digitalisierung von Schulen wird durch einheitliche Maßnahmen besser unterstützt. Es sind nur zwei Geräte notwendig: Ein Hauptcomputer an zentraler Stelle für den Datenabgleich mit je einem Computer pro Schule.
Die Kosten sind übersichtlich: Der einzige Hauptcomputer kostet mit Installation und Konfiguration geschätzt zwischen 1.000-5.000€ Euro – einmalig!
Der Computer pro Schule kostet je nach Ausgestaltung weniger als 500€ – einmalig!
Schulen brauchen stabile, sichere WLANs. Schulen brauchen die Politik als verlässliche Partnerin.

Schulische Admins/ Systembetreuer*innen wollen durch die Einrichtung eines WLANs an ihrer Schule nicht noch mehr administrativen Aufwand. Eine schlanke, sichere, dsgvo-konforme und kostenlose Lösung, die die Authentifizierung der eigenen und fremder Nutzer*innen von anderen Schulen (z.B. im Rahmen von Seminarschulen, MSD, Referendar*innen) ermöglicht, wäre eine feine Sache.
schoolroam stellt eine OpenSource-basierte WLAN-Authentifizierungslösung zur Verfügung, die es ermöglicht, mittels eines in der Schule betriebenen Radius-Servers eigene Lehrkräfte und Lehrkräfte anderer Schulen einen sicheren Weg in das eigene WLAN zu ermöglichen.
Technisch ist die Lösung, die schoolroam anbietet, seit vielen Jahren bewährt und erprobt. Universitäten und Forschungseinrichtungen arbeiten weltweit mit denselben Technologien um ihre Nutzer*innen in die universitären WLANs zu bringen.
Der Administrationsaufwand für den Einsatz von schoolroam hält sich in Grenzen: Ist der Radius-Server einmal aufgesetzt, läuft er. Die eigene Nutzer*innenverwaltung kann komfortabel über eine Weboberfläche vorgenommen werden. Fremde Nutzer*innen werden automatisch akzeptiert, wenn diese ein Konto bei einer anderen Schule haben, die bei schoolroam teilnimmt.
Technisch wird an jeder Schule ein Radius-Server betrieben, der die Nutzer*innendatenbank vorhält. So behält jede an schoolroam teilnehmende Schule die Kontrolle über ihre eigenen Nutzer*innen.
Meine bestehende Hardware. Meine User*innen. Mein Beitrag zur Digitalisierung.

Lehrkräfte brauchen einen Internetzugang um effektiv arbeiten zu können. Die Corona-Krise hat aufgezeigt, welche Schulen bereits auf andere Unterrichtsformen als den Präsenzunterricht zurückgreifen können. WLAN ist an Schulen in Deutschland noch immer kein Standard.
Der WLAN-Zugang an Schulen muss schnell und unkompliziert verfügbar sein, so dass verschiedene Nutzerinnengruppen, insbesondere Lehrkräfte einfach Zugriff auf das Internet haben. Auch bei Fortbildungen an anderen Schulen oder schulübergreifenden Veranstaltungen sollte der Zugriff auf ein WLAN an Schulen inzwischen selbstverständlich sein.
schoolroam hilft bei der unkomplizierten Anmeldung an allen schulischen WLANs: Einfach die Nutzer*innenkennung, die einem von der Stammschule gegeben wurde für das WLAN in der fremden Schule verwenden. Keine Absprachen mit Systembetreuer*innen, keine temporären Gast-WLANs, kein Stress.